Die Haselnuss ist Ihnen bestimmt bereits aufgefallen?!

Der eine oder andere fragt sich vielleicht, wieso ist die Haselnuss im Einkaufszentrum so präsent? Das Einkaufszentrum ist umgeben von den Straßennamen Haselnußhof sowie Haselnußweg. Da war es für uns naheliegend, die Haselnuß in unser Logo zu integrieren.

Im Bereich Aktuelles mit den Heimersdorfer Blog-Beiträgen informieren wir Sie über Dies und Das aus unserem Veedel. Die örtlichen Termine finden Sie ebenfalls dort. Termine, die uns gemeldet wurden bzw. die wir entdeckt haben, geben wir gerne bekannt. Wir bitten um Ihr Verständnis, da wir keine Vollständigkeit garantieren können.

Unter der Rubrik Einkaufszentrum finden Sie alles Wichtige über die Geschäfte, Dienstleister, Gesundheit, Essen und Trinken sowie den Wochenmarkt und Informationen zum Parken.

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Leben in Heimersdorf: Unter dieser Rubrik finden Sie wichtige Kontaktdaten zu den Themen Kinder und Jugend, den Kirchengemeinden, Senioren, Vereine und Gruppen.

Allgemeine Informationen zu Heimersdorf

Heimersdorf ist ein Stadtteil von Köln im Stadtbezirk Chorweiler. Der Stadtteil liegt etwa 9 Kilometer nördlich des Stadtzentrums.

Lage

Heimersdorf ist umgeben von den Kölner Stadtteilen Longerich, Lindweiler, Weiler/Volkhoven, Chorweiler und Seeberg. Im Osten wird es begrenzt von der Mercatorstraße, im Süden von der Militärringstraße. Auszug aus https://de.wikipedia.org/wiki/Heimersdorf_(K%C3%B6ln)

Geschichte

Der früheste, erhaltene Beleg für den späteren Ortsnamen Heimersdorf datiert aus dem späten 12. Jahrhundert: zwischen 1178 und 1183 ist ein Johan de Heimersdorp als Zeuge bei einem Rechtsgeschäft anwesend. Die erste überlieferte urkundliche Erwähnung eines Hofes in Heimersdorf stammt aus dem Jahr 1314. In dieser Urkunde bestätigt der Kölner Erbvogt Gerhard, dass das Kölner Augustinerinnenkloster St. Maria Magdalena, das am Blaubach lag und „Weißfrauenkloster“ genannt wurde, Güter in Heimersdorf besitze. Der Hof „Heimersdorp“ lag viele Jahrhunderte allein zwischen Volkhoven und Longerich.

Das Weißfrauenkloster bewirtschaftete seinen – relativ abgelegenen – Hof in Heimersdorf nicht selbst, sondern verpachtete ihn in Erbpacht. 1394 hatte der Pächter pro Morgen Land einen Sumer Roggen zu zahlen sowie 20 Kölnische Mark. Im Jahr 1581 betrug der Pachtzins jährlich 26 Malter Roggen, 12 Malter Gerste, Kapaunen (Hähne), „Hämmel“, Lämmer, 2 Kälber und Eier. Diese Abgaben änderten sich über lange Zeiträume nur geringfügig. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Erbpächter faktisch zu Eigentümern an Grund und Boden und besaßen ein vererbliches Benutzungsrecht mit einer oft nur geringen Abgabenlast.

Aufgrund der französischen Säkularisationsgesetze wurde das Kölner Weißfrauenkloster am 13. Fructidor des Jahres X (31. August 1803) aufgelöst und der Besitz verkauft. Der Heimersdorfer Hof wurde am 25. Oktober 1810 vom Kölner Bürger G. A. Krapp für 18000 Pfund erworben. Seit der Franzosenzeit gehörten Heimersdorf und Volkhoven zur Bürgermeisterei Longerich. Zwischen 1810 und 1820 wurde der Heimersdorfer Hof geteilt und der Heuserhof entstand in unmittelbarer Nähe. 1820 wurde Heimersdorf (Heimerhof) mit 30 Einwohnern angegeben, während Longerich 390 und die Bergheimerhöfe 40 Einwohner hatten. Auf den Karten von 1807/1808 erschien ein dritter kleiner Hof – der spätere Hof Thiebach (Pfeilshof).

1888 wurde die ganze Bürgermeisterei Longerich nach Köln eingemeindet. Auf einer amtlichen Karte von 1899 gibt es auf dem Gebiet des heutigen Heimersdorf nur die drei Höfe und vier kleine Häuser, die sich Longericher Bürger auf dem Volkhovener Weg gebaut hatten.

Eine geplante Bebauung auf dem heutigen Gebiet von Heimersdorf gab es erst seit 1922 mit dem Bau einer kleinen Siedlung am Volkhovener Weg, der Pulheimer Straße und des Froschackers. Weitere Siedlungen folgten. Auszug aus https://de.wikipedia.org/wiki/Heimersdorf_(K%C3%B6ln)

Die Neue Stadt

1958 begann die Stadt Köln mit der Planung der Neuen Stadt, einem Entlastungszentrum im Kölner Norden; erster Bauabschnitt war Heimersdorf. Mit dem Straßenbau wurde 1961 begonnen. Die Fertigstellung der Bauten in Heimersdorf erfolgte weitgehend in den Jahren 1961 bis 1965. Die Häuser wurden teilweise zu sehr günstigen Konditionen verkauft, die sich nach der Kinderzahl richteten. Wohl mit aus diesem Grund zählte Köln-Heimersdorf in seiner Anfangszeit zu den kinderreichsten Orten Deutschlands. Der Wohnungsbau wurde in Teilabschnitten realisiert. 1964 besuchte der ehemalige Bundeskanzler und Kölner Ehrenbürger Konrad Adenauer Heimersdorf, um sich an Ort und Stelle über das Werden des neuen Stadtteils zu informieren. Auszug aus https://de.wikipedia.org/wiki/Heimersdorf_(K%C3%B6ln)

Bekannte Heimersdorfer

  • Georg Esser (* 1928) Maler und Graphiker.
  • Helmar Meinel (* 1928) Journalist und Schriftsteller.
  • Willi Bach,Vater von Dirk Bach, Heimatforscher, Leiter der Geschichtswerkstatt Köln-Chorweiler.
  • Dirk Bach (* 1961, † 2012) Schauspieler, Comedian, Entertainer und Fernsehproduzent.
  • Markus Anfang (* 1974), ehemaliger Spieler beim Fußballverein KSV Heimersdorf (wohnte aber in Köln – Seeberg)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Heimersdorf_(K%C3%B6ln)

Sie möchten noch mehr über unser Veedel Heimersdorf erfahren? Dann empfehlen wir Ihnen das Buch Heimersdorf „Vom Hof zum Kölner Stadtteil. Herausgeber ist die Geschichtswerkstatt des Bürgerzentrums Chorweiler.

Auf Wikipedia finden Sie unter https://de.wikipedia.org/wiki/Heimersdorf_(K%C3%B6ln)  Informatives über Heimersdorf.